zur Förderung von Frauen und Diversität in Anwaltskanzleien

Women Go Panel

neu in 2022

Rechtsabteilungen führen Genderkriterien bei Panelkanzleien ein.

Inspiriert von den größten Rechtsabteilungen der Welt, von Unternehmen wie WalMart, Intel, Uber und Novartis, haben Women in Law und die Vereinigung Österreichischer Unternehmensjuristen die „Women go Panel“-Initiative gelauncht. Es ist eine Initiative für Bewusstseinsbildung bei  Anwaltskanzleien zum Thema Gender-Diversität.

Wer sind wir?

Wir sind Juristinnen und Juristen in Unternehmen, die Gender-Diversität aktiv fördern. Wir sind von einem Gewinn aller, von besseren Arbeitsergebnissen und größeren wirtschaftlichen Erfolgen durch Vielfalt überzeugt. Wir selbst leben nach dieser Maxime und suchen und fördern Kanzleien, die ebenso denken und handeln. Wir wissen, Veränderung dauert. Deshalb ist diese Initiative langfristig ausgelegt. Der erste Schritt ist Awareness. Wir wachsen mit. 

Was machen wir?

Mit der bewusstseinsbildenden Initiative „Women go Panel“ sollen die Rechtsabteilungen engagierter Unternehmen dabei unterstützt werden, ihre Gender Diversity Policy hinsichtlich ihrer externen Berater zu formulieren bzw entsprechend weiterzuentwickeln.

Im Zuge der Women Go Panel Initiative befragen die Rechtsabteilungen ihre bestehenden oder potentiellen Panel-Kanzleien zu deren Frauenanteil in der Partnerschaft und in der restlichen Belegschaft, sowie nach ihren konkreten Plänen um bei einer allfälligen niedrigen Frauenquote mehr Frauen einzustellen, zu fördern und ihre Gesamtzahl auch auf Partnerebene zu erhöhen. Dieses klare Zeichen für Frauen & Diversität ist eine bewusstseinsbildende Maßnahme.  

In regelmäßigen Terminen treffen sich alle teilnehmenden (und interessierten) Rechtsabteilungen und diskutieren Fortschritte, Erfahrungen und Best-Practice. Dieser Austausch ermöglicht es auch, den eigenen Fortschritt zu evaluieren und sich laufend zu verbessern.

Welchen Mehrwert hat dies für mein Unternehmen?

Ob aus Gründen wie Employer Branding, Corporate Social Responsibility (CSR) oder Environmental Social Governance (ESG), der Einsatz für Gender-Diversität lohnt sich jedenfalls aus unternehmerischer Sicht. Grundsätzlich gilt: je diverser das Unternehmen, desto nachhaltiger und wirtschaftlich erfolgreicher ist es. Und die Zahlen, Daten, Fakten geben uns Recht:

Studien und Media Coverage:
– McKinsey: Unlocking-the-full-potential-of-women-at-work
– McKinsey: Busines Case Frauen
– Ziele der globalen UN-Diversity-Standards
– Juve Beitrag zu Novartis
– Juve Beitrag zu BASF

Was ist unser Ziel?

Awareness. Uns ist wichtig, Bewusstsein zu schaffen. Insbesondere in der Rechtsbranche hat sich gezeigt, dass im Bereich Gender Diversität noch Aufholbedarf herrscht. Da wir als UnternehmensjuristInnen regelmäßig externe Rechtsberatung in Anspruch nehmen, tragen wir als „Konsumenten“ auch gesellschaftliche Verantwortung. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, ist es unser Bestreben, auch bei unseren externen Beratern und Kooperationspartnern eine entsprechende Wertekongruenz zu erwirken, um damit zu einem nachhaltigen Wandel in der Rechtsbranche beizutragen. Rechtsabteilungen signalisieren mit der Teilnahme an dieser Initiative, dass ihnen Gender-Diversität ein Anliegen und ein immer wichtiger werdender Faktor bei der Vergabe ihrer (oft beträchtlichen) Anwaltsbudgets ist.  

Sichtbarkeit ist entscheidend

Denn: „sichtbar ist machbar“. Um Träume entstehen zu lassen und in Ziele umzuwandeln, helfen starke Vorbilder. Vorbilder inspirieren uns, motivieren uns und zeigen neue Entwicklungsmöglichkeiten auf. Sie haben Orientierungsfunktion und einen Push-Effekt – „wenn sie das kann, probiere ich es auch“. Damit ein Vorbild zur inspirierenden Kraft wird, muss es allerdings zwei Kriterien erfüllen: Zukunftsmöglichkeiten aufzeigen und uns zugleich ein wenig ähneln. Es muss Identifikationspotenzial bieten. Für Frauen ist es daher entscheidend, dass auch weibliche „Rolemodels“ als Inspiration und Identifikationsfiguren zur Verfügung stehen.

Wie ein Blick zu den österreichischen Rechtsanwaltskanzleien zeigt, sind Frauen als Rechtanwältinnen (ca 20%) und insbesondere auf Partnerebene (ca 15%) unterrepräsentiert und damit auch nicht sichtbar. Zu den negativen Auswirkungen des geringen Anteils an Rechtsanwältinnen zählt auch, dass sie damit als sichtbare Vorbilder fehlen – mit weitreichenden Folgen.

WIE GEHT WOMEN GO PANEL?

Sie wollen mit Ihrer Rechtsabteilung bei Ihren bestehenden und/oder potentiellen Panel-Kanzleien das Bewusstsein zum Thema Gender Diversity erhöhen? Dann melden Sie sich direkt bei uns und werden Teil der Community oder downloaden Sie einfach den Gender Diversity Women Go Panel Fragebogen:

Bereits dabei:

kapsch
Wiener Linien
VUJ
Unicredit Bank Austria
schöller
Wiener Linien
Magenta
kwizda
mjam
MM
Erste Group

Hinweis: Die Initiative wird laufend mit Unterstützer*innen aktualisiert. Melden Sie sich bei uns!

Mitmachen

Kann ich auch einen Unterschied machen?

Ja! Durch Unterstützung dieser Initiative geben Sie zum Ausdruck, dass Ihnen Gender-Diversität in der Rechtsbranche ein Anliegen ist und Ihr Unternehmen bzw Sie als UnternehmensjuristIn eine proaktive Gender-Diversität-Policy befolgen.

in BESTER Gesellschaft

Diese Unternehmen sind bereits mit dabei.

Wir fördern Gender-Diversität aktiv und sind von einem Gewinn aller, von besseren Arbeitsergebnissen und größeren wirtschaftlichen Erfolgen durch Vielfalt überzeugt. Daher kann auf vielfältige Art und Weise mitgemacht werden – zu unseren UnterstützerInnen zählen Unternehmen ebenso wie Einzelpersonen, die nicht nur nach dieser Maxime leben, sondern auch andere fördern wollen, die ebenso denken und handeln.

 

Hinweis: Die Initiative wird laufend mit Unterstützer*innen aktualisiert. Melden Sie sich bei uns!

Bereits dabei:

kapsch
Wiener Linien
VUJ
Unicredit Bank Austria
schöller
Wiener Linien
Magenta
kwizda
mjam
MM
Erste Group
{

Insbesondere wir als Unternehmen und Mandanten tragen die gesellschaftliche Verantwortung, den Impuls für einen nachhaltigen Wandel in der Rechtsbranche vorzugeben.

Luciano Duque Cordero
UniCredit Bank Austria
{

Die Zahlen, Daten und Fakten liegen seit mehr als 20 Jahren auf dem Tisch – diverse Team bringen mehr Leistung. In diesem Sinne ist diese Bewusstseinsbildungsinitiative einfach ein kleiner Stoss in die richtige Richtung.

Sophie Martinetz
Women in Law
{

Women Go Panel ist eine gute und in anderen Ländern erprobte Initiative, um mehr Gender-Diversität in Rechtsanwaltskanzleien zu erwirken. Gleichzeitig ist es ein Denkanstoß für Unternehmen, die Führungspositionen im eigenen Unternehmen bis in die höchsten Ebenen zu beleuchten und zu überdenken.

Eva-Maria Tos
Vereinigung Österreichischer Unternehmensjurist:innen
{

Taten beeinflussen das Bewusstsein viel stärker als Worte. Daher möchte unsere Initiative mit gezielten Aktionen das Bewusstsein stärken für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer gestärkten und partizipatorischen Inklusion von Frauen innerhalb der Rechtsbranche. Gemeinsam können wir eine neue Realität schaffen und Zukunft aktiv gestalten.

Birgit Ringhofer-Grand
Wiener Linien

Aktiv werden

Welche Maßnahmen stehen mir als Unternehmen oder UnternehmensjuristIn zur Verfügung?

Grundsätzlich obliegt es jedem Unternehmen selbst, Diversitäts-Ziele zu definieren und umzusetzen. In der Praxis hat es sich bewährt, im Dialog mit Beratern und Kooperationspartnern bestimmte Vorgaben und Ziele zu vereinbaren (sog. Gender-Diversity-KPIs). Hierzu ist zunächst hilfreich, sich bilateral über die diesbezüglichen Strukturen seiner Berater und Kooperationspartner zu informieren.

Sie möchten herausfinden, mit welcher Art von Kanzleien Sie zusammenarbeiten, wie sich die Kanzlei-Teams in Bezug auf Gender-Diversität zusammensetzen? Dafür haben wir einen einfachen Fragebogen entwickelt. Dieser soll Ihnen eine Unterstützung bei der Entscheidungsfindung sein, welche Kanzlei am besten zu Ihrer (rechtlichen) Fragestellung, Gender-Diversität-Policy und zu Ihrem Unternehmen passt.

Teilnehmende Rechtsabteilungen & Unternehmen:

Die Initiative wird laufend mit teilnehmenden Unternehmen, Rechtsabteilungen und Einzelpersonen aktualisiert. Mitmachen ist leicht – durch einen Klick auf den Button treten Sie mit uns in Kontakt.

Fragebogen

Der Fragebogen steht Ihnen hier zum kostenfreien Download und Gebrauch zur Verfügung

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