Mentoring

Interview mit Women in Law Mentorin Mag. Stefanie Liebenwein
Das Women in Law Mentoring Programm ging im September 2021 in die erste Runde. Wieso Mentoring im Rechtsbereich wichtig ist und was sie persönlich vorantreibt, hat uns Mag. Stefanie Liebenwein…

Das Women in Law Mentoring Programm ging im September 2021 in die erste Runde. Wieso Mentoring im Rechtsbereich wichtig ist und was sie persönlich vorantreibt, hat uns Mag. Stefanie Liebenwein im persönlichen Gespräch verraten:

Was ist ihr (berufliches) Motto?

„Man lernt nie aus“.

Es ist mir wichtig, sich sowohl beruflich als auch privat ständig weiterzuentwickeln und mit der Zeit zu gehen. Man sollte daher auch offen und aufgeschlossen für Neues sein und Veränderungen nicht nur annehmen, sondern auch selbst versuchen positive Entwicklungen zu bewirken.

Warum sind Sie bei diesem Programm als Mentorin dabei?

Mir ist die Förderung junger Menschen wichtig. Demzufolge freue ich mich auch junge RechtsanwältInnen auf Ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen und mein Wissen und meine Erfahrung bei Bedarf auch gerne weiterzugeben. Ich bin davon überzeugt, dass auch ich als Mentorin von dem Programm profitieren kann und dabei auch neue Ideen und Ansätze entstehen können. Außerdem hoffe ich damit insbesondere Frauen für den Beruf begeistern zu können, sowie er mich begeistert und die Vereinbarkeit dieses Berufes mit Familie aufzuzeigen.3.

Warum funktioniert Mentoring?

Mentoring funktioniert, weil es ein direkter Austausch in einem vertrauensvollen und wertschätzenden Umfeld ist. Hier können Fragen und Themen diskutiert werden sowie ein umfassender Austausch von Erfahrungen stattfinden.

Und was sind die Themen/Bereiche, die am meisten diskutiert werden?

Die Themengebiete sind breit gefächert. Gerade als junge RechtsanwältInnen beschäftigen die Themen rund um die Gründung einer eigenen Kanzlei, die MandantInnen Akquise bzw. die eigene Karrieremöglichkeiten und Stellung in der Kanzlei. Hierunter fällt auch oft die Frage der Personalführung und der unternehmerische Aspekt bei der Führung einer Kanzlei. Auch die Vereinbarkeit des Berufes mit Familie ist oft ein Thema für Frauen, die in diesem Beruf Karriere machen wollen –hierbei ist ein gutes Zeitmanagement gefragt und kann man gerade für diese Bereiche mit bereits gemachten Erfahrungswerten einen Austausch führen.

2 Do‘s und Don’ts für die Karriere von Rechtsanwältinnen:

Do’s:

  • Zielstrebig seinen Weg gehen und kritisch bleiben mit sich selbst und den Anforderungen an sich selbst
  • auf die eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten vertrauen

Dont’s

  • Weiterentwicklung und Fortbildung nicht ernst zu nehmen
  • Wissen, Aktualität und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem sind unabdingbar in unserem Beruf
  • sich den Herausforderungen des Jobs und auch der Möglichkeiten, die einem gegeben werden, nicht zu stellen – man wächst mit seinen Aufgaben!